TBD-Aufgaben von BB-SPB

Welche Rolle spielt BB-SPB in Belgien?

Seit dem 1. Januar 2024 werden alle Feuerwehrleute Belgiens durch BB-SPB (Brandweer België – Sapeurs-Pompiers de Belgique) vertreten das Gremium, das von Innenministerin Annelies Verlinden ins Leben gerufen wurde. Es ermöglicht den Feuerwehrleuten endlich, ihre Stimme zu erheben, um die Organisation und Koordination der Rettungsdienste zu verbessern. Innerhalb von BB-SPB werden Fachwissen und Praxiserfahrung der Feuerwehr besser geteilt und genutzt, wodurch ihre Fähigkeit zur Bewältigung großer Krisen wie Überschwemmungen und Waldbrände gestärkt wird.

Gemeinsam bauen wir eine sicherere Zukunft für alle belgischen Bürgerinnen und Bürger.

Unsere 14 Aufgaben sind im Königlichen Erlass vom 28. September 2023 über den föderalen strategischen Ausschuss für die Hilfeleistungszonen und das nationale repräsentative Organ der Hilfeleistungszonen festgelegt:

  • Ausarbeitung technischer Richtlinien und operativer Verfahren, die von den Hilfeleistungszonen anzuwenden sind
  • Mitwirkung bei der Entwicklung von Ausbildungsinhalten für das Einsatzpersonal der Hilfeleistungszonen sowie bei der Abstimmung mit den Ausbildungszentren
  • Beteiligung an der operativen Bewertung der Relevanz der Ausbildungsinhalte im Hinblick auf die ermittelten Bedürfnisse – zugunsten des Hohen Rates der Ausbildung
  • Analyse von Ausbildungsäquivalenzen – ebenfalls zugunsten des Hohen Rates der Ausbildung
  • Beitrag zur Festlegung der statistischen Daten, die von den Hilfeleistungszonen erhoben werden müssen, sowie deren Sammlung, Zentralisierung, Bereitstellung und Analyse
  • Untersuchung und Bewertung von Vorfällen oder Unfällen mit dem Ziel, daraus Erkenntnisse zu gewinnen und Empfehlungen an die Ministerin weiterzugeben
  • Einrichtung einer Begleitung der Hilfeleistungszonen mit dem Ziel, den Austausch bewährter Verfahren zwischen den Hilfeleistungszonen zu fördern und deren Funktionieren zu verbessern
  • Entwicklung von Fachwissen und Know-how im Rahmen der Aufgaben der Hilfeleistungszonen, einschließlich ihrer Abstimmung mit allen Akteuren des Zivilschutzes und deren Bereitstellung
  • Aufbau eines Expertennetzwerks, das sich mit allen Themen rund um das Funktionieren der Hilfeleistungszonen befasst
  • Mitarbeit an Studien, die vom Föderalen Öffentlichen Dienst Inneres auf Grundlage gesammelter oder bereitgestellter Informationen initiiert werden, um die Qualität der Hilfeleistungszonen zu verbessern
  • Zusammenarbeit bei Forschungsarbeiten und Studien zu den Hilfeleistungszonen, die von anderen öffentlichen Institutionen durchgeführt werden
  • Formulierung strategischer und operativer Empfehlungen an die Ministerin – auf Anfrage oder aus eigener Initiative – sowie Teilnahme an den Arbeiten des strategischen Ausschusses
  • Vertretung der Disziplin 1, wie im Königlichen Erlass vom 22. Mai 2019 vorgesehen, im Nationalen Krisenzentrum im Falle der Ausrufung einer föderalen Notfallphase gemäß demselben Erlass
  • Erfassung des Materialbedarfs der Hilfeleistungszonen und Mitwirkung an der Ausarbeitung des technischen Teils der Ausschreibungsunterlagen, die von der Generaldirektion für Zivilschutz erstellt werden